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OMG!! Offenbar bleibt mir dieses Jahr wirklich kaum etwas erspart! Ich weiß schon gar nicht mehr wo ich anfangen soll. Ihr erinnert euch evtl. noch an den vorletzten Blog-Eintrag, in der Einleitung habe ich vom breiten Grinsen geschrieben und das ich mich auf den Urlaub jetzt richtig freuen würde. Leider war das absolut zu früh gefreut. Am 03.12.2009 waren wir in Köln, wir wollten uns mal einen vernünftigen Weinachtmarkt ansehen. Der in Höxter und Umgebung ist nicht so „besonders“. Außerdem kennen wir Köln auch „nur“ von den Kölner Lichtern und bei diesem Event bekommt man nicht all zu viel zu Gesicht. Geplant waren für Köln 4 Ausflugspunkte. Schokoladenmuseum – Der Dom – Dom Schatzkammer – Dom Turm – Globetrotter Shop. Ich habe im Internet alle dabei anfallenden Preise Rescherschiert um böse Überraschungen zu vermeiden. Und um den Plan abzurunden dann noch ein Parkhaus in der näheren Umgebung gesucht.

Die super Mega GPS-Logger-Bluetooth Maus hat sich verweigert, also musste wieder FranziFranzi her halten. Martina und Konstantin sind auch mit gekommen, und wir sind ohne Probleme nach Köln gekommen, mit etwas hin und her auch in die Innenstadt. Allerdings muss ich dazu sagen, mir ist die Jahre davor nicht aufgefallen was für ein Schilder-Chaos in Köln herrscht. Wir mussten feststellen das es das „Parkhaus am DOM“ offenbar zwei mal gibt, einmal mit ~1700 Plätzen und dann noch ein kleineres mit 600 Möglichkeiten das Auto abzustellen. Man wird hin und her geführt durch die City und fühlt sich ziemlich Ver…äppelt. Also ich erspare euch jetzt einen größeren Reiseberich, es war im großen und ganzen schön. Besonders beeindruckt hat mich der Dom. Besonders gestört hat mich die Weinachtmarkt-Sucht der Frauen, dank dessen haben wir ca. 4 Märkte abgeklappert. Als wir Abends wieder im Lande waren war es kein Problem mehr zu schlummern das kann ich euch sagen. Der Blitz hat seinen Zweck erfüllt, er hat mir viele Bilder ermöglichst die ohne Stativ so nicht möglich gewesen wäre. Die Leistung ist wirklich der wahre Hammer.

Am Sonntag war Brunchen angesagt mit Freunden und Familie. Genau diesen Sonntag hatte mich diese spitzen Erkältung erwischt und niedergestreckt. Bereits Abends war es dann vorbei! Am Mittwoch war ich dann wieder mehr oder weniger Fit. Die Woche da drauf war wieder mal Heimwerken angesagt. Leider hab ich auch Stress mit Franzi bekommen, ihr geht es nicht schnell genug. Ich kann verstehen das sie das Zimmer fertig haben will, geht mir ja nicht anders, aber wenn ich Krank bin geht’s halt nicht! Und auch von der Umsetzung her wäre ich auch gerne schon längst Fertig, allerdings kann ich mich garnicht voll damit befassen. Ständig irgendwelche Events Verabredungen und so weiter und sofort – Zauber kann ich nicht!

An dem Wochenende war auch mein Schwager samt Anhang bei uns, Grund des Besuches war es sich Wohnungen anzusehen. Ich mach es kurz, sie haben eine Gefunden. Damit stand endgültig fest umzuziehen. Umzugsdatum für die ganze Geschichte 19.12.2009 – fällt euch was auf? Naja ich kann euch sagen das war echt nen Höllen Tripp! Zum einen war es bisher das Kälteste Wochenende des ganzes Jahres (soweit mir bekannt -19°C spitze) zum anderen verfolgte uns wirkliche eine Pechsträhne. Auch im Vorfeld das Organisieren abschätzen der möglichen Optionen usw. war der Blanke horror. Nach viele hin und her haben wir uns Entschieden einen 7,5t LKW anzumieten. 7,5t darf von uns „Jungvolk“ keiner mehr Fahren dank unserer Geldgeilen-Regierung und so grenzte sich das Fahrerfeld natürlich stark ein.

Am 18.12.2009 sind wir so gegen 15:30 Uhr los gefahren, diese Fahrt sollte ganze 7 Stunden dauern. Kein Stau, viel besser – uns ist aufgrund der Temperaturen die Scheibenwischanlage eingefroren. Dank der Witterung war die Sicht gleich 0, offenbar hatte ich auch noch Restwasser drin. Wir mussten öfters runter von der Autobahn um wieder für freie Sicht zu sorgen. Nachts geht es ja noch einigermaßen so lang man kein Licht auf die Scheiben bekommt. Einmal haben wir versucht wieder für Wasser-Marsch zu sorgen aber das war reine Zeitverschwendung. Dann sind wir noch in den Genuss von ca. 30km Vereister Autobahn zu kommen. Es Hört sich vllt. Pervers an aber ich war wohl der einzige im Auto der Spaß an der sache hatte. Wir haben uns bei Daniel Einquartiert, aber an schlafen war nicht zu Denken. Mein Lieber Freund hat mich 2-3h zugelabert weil der Arme nicht schlafen konnte. Ok Moment Gelabert hört sich böse am, aber wir habe auch ernste Themen gehabt. Er sagte er könne nicht Schlafen, aber nach 3 Minuten den Mund halten konnte es mir munter einen Vorschnarchren. Tja wer braucht schon Schlaf. Um 7 Uhr klingelte der Wecker und es ging wieder raus – ohne Schlaf nur ein wenig Dösen war drin bei der Urwaltvernichtungs-Aktion.

In der Wohnung war noch ein wenig Abzubauen, nichts großes mehr nur noch Kleinkram. Um ~10 Uhr stand der LKW vor der Tür und wir haben angefangen alles Einzuladen. Aufgrund meines Blutdrucks habe ich mit dem Nachbarn zusammen eingeladen, denn mein Schwager wohnt im 5 Stock ohne Fahrstuhl das ist schon für Gesunde Leute die Hölle. Wer jetzt denkt das es damit getan war der irrt sich! Wir müssen da noch eine Küche abholen von den zukünftigen Schwiegereltern die ca. 150 km entfernt von Berlin wohnen, aber zum Glück in Richtung Heimat. Also sind wir dann dort hin gefahren, dank der Kälte immer noch null Sicht, nur am Tag ist das ein noch größeres Problem! Küche einladen war auch eine Story für sich aber davon Berichte ich auch Faulheit mal nicht. Dann sind wir erstmal zu den Schwiegereltern in Spee und haben uns um unsere Autos gekümmert. Zum Glück ist der Schwiegervater KFZ-Mechaniker und wir konnten wider Funktion in die Sache bringen. Wir haben eine Warme Suppe bekommen und sind dann nach dem Aufwärmen wieder los gefahren Richtung Höxter. Die Scheibenwischanlage hat ca. eine Stunde durchgehalten dann war sie wieder zu, aber wenigstens war es schon wieder Dunkel. Wir sind nicht in Kolonne gefahren sondern fast jeder für sich. Ich und mein Freund waren als erstes Zuhause, es gab Suppe ;-). Nach ca. einer Stunde waren dann alle hier angekommen und wir konnten den LWK Ausladen, das ganze war bis ca. 12 Uhr also Mitternacht erledigt. Um diesen Tripp überhaupt zu überleben habe ich mir glücklicherweise 4 Redbull besorgt, ohne das elendige Zeug wäre dieser fast 48h Tripp ohne Schlaf kaum zu schaffen gewesen.

An dem Tag hab ich denke ich keine 3 Minuten gebraucht um einzuschlafen das könnt ihr mir glauben.

Es gibt eigentlich noch einige hundert Details die da noch wären aber entschuldigt echt keine Energie für sowas mehr, besonders weil ich immer noch nicht zur ruhe komme!

Wände Abschleifen (unter Atemschutz)
Wände Streichen ( 2x )
Tapezieren
Teppich Kaufen / Transportieren
Teppich Verlegen
Schrank vom Wohnzimmer ins Kinderzimmer Schaffen und wieder Aufbauen

Dann und wirklich erst dann kann ich anfangen meinen Urlaub auch mal zur Erholung zu nutzen. Toll oder 5 ½ Wochen Urlaub – Pufffffffffffff!

Naja ich hoffe ihr habt mehr ruhe als ich, eigentlich kaum ein Kunststück in diesen Genuss zu kommen oder ?

Gruß
Chris

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