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Hallo zusammen,

na wann hast du das letzte mal Sport gemacht? Und ich rede hier nicht von Zwischenmenschlicher Interaktion 😉 oder dem geliebtem Motorsport. Ich war bis vor kurzem der klassische “Sport ist Mord” Anhänger gewesen. Aber ich musste mir selbst immer öfter eingestehen das meine Körperliche Fitness jenseits von gut und böse ist/war. Öfter verrenkt man sich mal etwas oder zerrt sich was, knacken und knirschen der Gelenke begleiten einen im Alltag. Man fühlt sich schlapp und kraftlos.

Da all diese Dinge mit zunehmendem Alter nicht weniger werden wäre es also sinnvoll etwas dagegen zu unternehmen. Was hier das richtige ist muss jeder für sich entscheiden. Persönliche vorlieben aber auch wie es um die eigene Gesundheit steht müssen bei der Wahl der Sportart berücksichtigt werden. Und nicht gleich viel Geld ausgeben sondern nach Möglichkeit erst einmal  ausprobieren.

Jetzt aber genug des allgemeinen Gelabers, wie habe ich das “gelöst”:

Vorweg, ich glaube nicht das ich schon am Ende des Weges bin. Ich Probiere noch aus und muss noch meinen Rhythmus finden! Ich bin ja jemand der sich für Militär/Waffen/Survival begeistern kann (damit meine ich nicht das verletzen oder Töten von Menschen!). Zufällig habe ich beim durchstöbern meiner News-Quellen eine Buchvorstellung zum Thema Sport gefunden.

Sports Day at Adazi during Saber Strike 2012
Von US Army Europe Images auf flickr unter CC veröffentlicht

Titel des Buches: “Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht”

ISBN-10: 3868831665
ISBN-13: 978-3868831665

In diesem Buch geht es, wie der Titel schon verrät, um das Trainieren eben ohne Fitness-Studio. Es werden viele Übungen und Variationen gezeigt die für jeden Fitness-Level angepasst werden können in Intensität. Der Autor Mark Lauren ist Zertifizierter Military Trainer der Special Operations und weiß was der tut. Im Buch finden sich die Grundlagen wie richtige Ernährung und ein Trainingsprogramm auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden runden das ganze ab.

Ich für meinen Teil habe es selten geschafft 5 Tage die Woche zu Trainieren. Aber letzte Woche kam ein Freund auf mich zu und Frage ob ich mit ihm zusammen Joggen möchte. Ich bin natürlich ein absoluter Neuling was Joggen angeht. Aber ich habe zugestimmt und Probiere es also aus. 3x die Woche ist also Laufen angesagt, unsere Strecke kommt auf gute 5km. Ich nutze die App/Webseite von Runtastic um meine Leitung immer im Blick zu haben. Es Motiviert einfach wenn man sieht welche Strecke man in welcher Zeit bewältigt hat. Wir haben uns aus Montag-Mittwoch-Freitag geeinigt zum laufen, diese Woche will ich dann für Dienstag und Donnerstag das “Krafttraining” von Mark Lauren versuchen.

Das schwierigste dabei für mich ist es hier erst einmal eine Struktur zu etablieren, die Aufgaben also regelmäßig eine Gewisse zeit auch zu machen. Aber beim Joggen fällt es leichter einen Rhythmus zu bekommen dadurch das man mit jemanden zusammen läuft.

Ich kann für mich auf jedenfall feststellen das Sport nur indirekt Mord ist, man muss sich mit seinem inneren Schweinehund auseinander setzen. Man muss die eigene Komfortzone verlassen, “den Arsch hoch bekommen”. Aber man wird mit einer ganz anderen Selbstwahrnehmung belohnt. Man hat kein schlechtes Gewissen mehr weil man sich nicht bewegt, Muskeln bauen sich auf, auch wenn man manches mal mit ein wenig Muskelkater zu kämpfen hat. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Nach einer Zeit fragt man sich sogar wieso man nicht schon viel früher Sport gemacht hat, so kann es gehen mit der eigenen Einstellung zu einem Thema. Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen “Sesselpupser” mit diesem Artikel motivieren selbst mal etwas Bewegung in den Alltag zu bringen. Über einen Erfahrungsaustausch in den Kommentaren würde ich mich Freuen. Feedback zum Thema was eure Erfahrungen betrifft sind sehr gerne gesehen.

Gruß

Chris

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